Dienstag, 1. Oktober 2013

Rezension: Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Meisterin - Trudi Canavan


Ein paar Infos rund ums Buch

Originaltitel: The High Lord
Erscheinungsdatum: 7. August 2006
Verlag: cbt, blanvalet
Taschenbuch: 9,95€
kindle Edition: 8,99€
Hörbuch (gekürzt): 24,95€






                                                                                                                                                           

Zum Inhalt

Auch wenn Sonea seit ihrem Eintritt in die Magiergilde viel gelernt hat, so gibt es einiges, von dem sie sich wünscht, sie hätte es niemals erfahren. Dinge, die sie im unterirdischen Gewölbe der Residenz des Hohen Lords Akkarin mit eigenen Augen gesehen hat. Was ist Sonea bereit zum Schutze Kyralias, der Gilde, der Menschen, die sie liebt, zu tun? Wäre sie bereit, eines der wichtigsten Gesetze der Gilde zu brechen?
                                                                                                                                                          

Meine Meinung zum Buch

Erst mal finde ich, dass eine einfache Übersetzung des Originaltitels besser zum Inhalt gepasst hätte, als Die Meisterin. Wenn überhaupt passt der deutsche Titel eher zum Ende als zum Großteil des Buches, da es hier mehr um Akkarin, seine Vergangenheit und die schwarze Magie geht.
Übrigens wird in der gesamten Trilogie nicht klar, warum der Beititel Die Gilde der Schwarzen Magier lautet. Im Original heißt diese Trilogie zwar auch The Black Magician Trilogy, aber warum es gerade schwarze Magie ist wird nicht richtig deutlich. Wegen des Hohen Lords, der das Oberhaupt der Gilde bildet? Oder wegen der Vergangenheit der Gilde, was meiner Meinung nach eher zutrifft, aber dazu muss man Magie gelesen haben und die Vorgeschichte zur Trilogie erschien ja erst nachdem alle drei Bände veröffentlicht wurden.
Ich hätte gedacht, der letzte Band der Trilogie wird noch mal ein richtiger Kracher und tritt mit einem Trommelwirbel ab. Tatsächlich fand ich ihn aber ziemlich langatmig bei wenig Handlung. Erst ab Mitte des Buches geht es richtig los, dafür zieht der Anfang sich und bei so mancher Szene habe ich mich gefragt, ob man das nicht auch hätte weglassen oder zumindest kürzer hätte fassen können. Lange Bücher sind toll, aber dann auch bitte mit Handlung und nicht nur Länge um der Länge Willen.
Dieses Buch beinhaltet auch eine Liebesgeschichte. War ja irgendwie zu erwarten und anscheinend auch unvermeidlich. Mich hat sie nicht gestört, ich wäre aber auch gut ohne Liebesgeschichte ausgekommen. Positiv ist, dass sich die Liebesgeschichte nicht total aufdringlich in den Vordergrund gedrängt hat und es plötzlich nur noch darum ging. Auch wirkte die Liebesgeschichte dadurch sympathischer, reiner, unschuldiger.
Gegen Ende des Buches, je weiter wir auf das Finale zusteuerten, desto straffer wurde auch die Handlung und die Szenen bei denen ich dachte „Weg oder kürzer“ verschwanden vollends.
Auch dieses Buch war spannend, aber es zog sich. Am Anfang sehr und zwischendurch, nachdem die Handlung dann doch mehr ins Rollen gebracht worden war, wieder. Dennoch hat es viel Spaß gemacht, es zu lesen. Zwar hatte ich nicht ganz so viel Spaß wie noch bei Die Novizin aber dennoch wurde ich mitgerissen von der Spannung und dem Wunsch, alles möge gut ausgehen.
                                                                                                                                                         

Bewertung/Fazit

Spannen. Mitreißend. Ein logischer, passender und durchaus guter Schluss, allerdings nicht ganz der krachende, phänomenale Abschluss, den ich mir erhofft habe. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Herzen an Die Meisterin.
 

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