Sonntag, 6. April 2014

Rezension: House of Night - Awaken (House of Night - Geweckt) - P.C. und Kristin Cast

Info


Englischer Titel: Awaken
Band 8 einer 12-teiligen Reihe, deren letzter Band 2014 auf Englisch erscheinen wird.
Autorinnen: P.C. und Kristin Cast
Deutscher Titel: House of Night - Geweckt
                                                                                                                                                           

Inhalt

Nichts wird je wieder so sein, wie es mal war: Nach dem Tod ihres Menschenfreundes Heath hat Zoey Zuflucht auf der schottischen Isle of Skye gefunden. Dort könnte sie das Erbe der  mächtigen Königin Sgiach antreten. Warum also soll sie nach Tulsa ins House of Night zurückkehren? Denn dort hat Neferet, die Hohepriesterin, wieder die Herrschaft übernommen und Rache geschworen. Dabei ist Kalona nur eine der Waffen, die sie gegen Zoey einsetzen will.
                                                                                                                                                          

Meine Meinung

Ganz knallhart und ehrlich: Der 8. Band ist langweilig und die „Handlung“ wird unnötig in die Länge gezogen, indem immer nur darüber gesprochen wird, was zu tun ist, anstatt loszulegen und zu handeln. Zoeys Charakter büßt an Logik ein, denn plötzlich will sie ernsthaft auf der Isle of Skye bleiben, weil Neferet und Kalona so mächtig sind und sie nur ein kleines Mädchen, das nichts tun kann. Ist ja so logisch, bei allem, was sie in Gang gesetzt hat und was sie und ganz besonders ihre Freunde ertragen und erleiden mussten. Nicht. Dieser Gedankengang war sowohl unlogisch als auch unnötig und diente meiner Meinung nach nur der Füllung von Seiten.
Weiterhin hat man den Eindruck, die erwachsenen Vampire bestünden aus einer Herde Schafe, die Neferet stumm alles glaubt, was sie sagt und ihr folgeleistet ohne etwas zu hinterfragen. Das das bei Schülern der Fall sein kann, die sich nicht gegen Erwachsene auflehnen wollen oder es bequemer finden, der großen Masse hinterherzulaufen, mag ja noch möglich sein, aber dass so wenige Erwachsene an Neferet zweifeln, will mir immer noch nicht einleuchten.
Anhand des Covers kann man sehen, dass diesmal Rephaims Entwicklung vordergründig ist. Trotzdem langweilt dieser Band ungemein und erst auf den letzten Seiten deutet sich wieder eine wirkliche Handlung an und es wird wieder interessanter. Leider endet da dann auch der 8. Band der Reihe.
                                                                                                                                                          

Fazit

Dieses Buch bekommt 1 Herz von mir. Ich fand diesen Band richtig, richtig schlecht. Da konnte auch nicht drüber hinweghelfen, dass ab diesem Band die Perspektive der „dunklen Seite“ ihre eigenen Kapitel bekommt. Das Buch würde nur halb so viele Seiten umfassen, wenn alle Dialoge, die das Buch unnötig strecken, herausgestrichen worden wären. Das Buch trägt die Handlung nicht voran, lediglich auf den letzten Seiten kommt die Handlung endlich wieder voran, aber dann ist das Buch auch bereits wieder ausgelesen. Das Ende des Buches hält einen Clifhanger bereit, der dem Leser allerdings keine schlaflosen Nächte bereitet. Bleibt nur zu hoffen, dass die Folgebände wieder spannender werden.

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