Freitag, 16. Januar 2015

Buchgedanken: Lesetipps

Heute möchte ich mit euch über das Thema "Lesetipps" sprechen.
Ihr kennt das ja sicher alle: Ihr habt Bücher, die ihr unbedingt lesen wollt, ihr habt einen großen Stapel ungelesener Bücher, ihr habt lange Schule/Uni/Arbeit und möchtet einfach mehr Zeit zum Lesen von mehr Büchern haben. Aber wie macht man das? Heute habe ich ein paar Ideen, wie wir alle uns mehr Zeit zum Lesen verschaffen können, obwohl wir den Tag leider nicht länger machen können.

1. Lest, worauf ihr Lust habt.

Nichts ist schlimmer, als sich durch ein Buch zu kämpfen, auf das man momentan einfach keine Lust hast. Es ist keine Schande, ein Buch erst mal für eine Weile aus der Hand zu legen und zu einem anderen zu greifen, wenn es einem keine Freude zu lesen macht. Selbst wenn es das gehypteste Buch überhaupt ist, dass schon "alle anderen" gelesen haben, nur ihr nicht, lasst euch davon nicht unter Druck setzen und greift zu dem Buch und Genre, worauf ihr Lust habt. Fehlt euch noch der letzte Band einer Trilogie/Reihe, um diese zu beenden, aber ihr habt nicht das "muss ich jetzt unbedingt lesen" Gefühl, sondern wollt lieber etwas anderes lesen? Dann tut es! Man muss nicht immer alles lesen, was "alle" lesen oder was zurzeit "in" ist. Denkt ihr die ganze Zeit an ein bestimmtes Buch, will es euch einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen? Dann greift dazu! Lest immer das, wonach euch gerade ist, umso schneller habt ihr die Bücher auch durchgelesen und hängt nicht wochenlang an einem Buch, durch das ihr euch nur durchquält und an dem ihr keinen Spaß habt.  

2. Habt immer ein Buch dabei.

Damit meine ich jetzt nicht, dass ihr eure schweren Schul-/Unitaschen noch schwerer und untragbar für eure Schultern und Rücken machen sollt, aber wenn ihr die Möglichkeit habt, würde ich euch empfehlen, immer ein Buch dabei zu haben. Vielleicht habt ihr ja auch einen ebook-reader oder ein tablet oder anderes Gerät, auf dem ihr eine kostenlose ebook-app installieren und so immer ein oder mehrere ebooks mit dabei haben könnt, denn diese Geräte wiegen je nach Modell nicht so viel wie die dicken Schinken, die ihr vielleicht gerade gerne lesen möchtet und wenn ihr dann doch keine Zeit zum Lesen habt, weil ihr in Bus oder Bahn jemanden trefft und euch unterhaltet, dann ist es nicht so schlimm, wie wenn ihr umsonst ein dickes Buch mit entsprechendem Gewicht mit euch herumgetragen habt. Wenn ihr jedoch unerwartet eine oder mehrere Freistunden habt, in denen ihr nichts zu arbeiten habt oder einfach keine Lust aufs Arbeiten und Lernen habt (manchmal braucht man einfach eine Pause), die öffentlichen Verkehrsmittel verpasst habt oder diese Verspätung haben, dann habt ihr ein Buch dabei und a) habt was zu tun und b) langweilt euch nicht. Und wer weiß, wie viele Seiten ihr in 20min. auf den Bus warten schaffen könnt. ;-) Dann würde ich euch noch empfehlen, wenn ihr unterwegs zur/von der Schule/Arbeit/Uni seid und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, die Fahrtzeit zum Lesen zu nutzen.

3. Lies jeden Tag ein bisschen.

Ein weiterer Tipp ist, dass ihr einfach jeden Tag etwas lest und sei es nur eine Doppelseite abends vorm Schlafengehen oder direkt nach dem Nach Hause Kommen als Erholungsphase.

4. Plane tägliche feste Zeiten zum Lesen ein.

Hierzu kann die Fahrt zur oder von der Schule/Uni/Arbeit dienen, eine halbe Stunde abends vorm Schlafengehen, beim Kochen (Achtung, eventuelle Verschmutzungsgefahr, macht ebook-readern zumindest nicht viel, gedruckten Büchern aber schon), in den Werbepausen beim Fernsehgucken, zwischen den Unterrichtsstunden/Seminaren, eine halbe Stunde nachdem ihr zu Hause angekommen seid, um euch zu entspannen, ...

5. Versuche, jeden Tag ein gewisses Pensum zu erreichen. (Aber übernimm dich nicht!)

Es ist auch eine gute Idee, wenn man sagt, dass man jeden Tag eine bestimmte Anzahl an Seiten oder Kapiteln lesen will. Hierbei sollte man natürlich realistisch bleiben und sich nicht vornehmen, jeden Tag 300 Seiten zu lesen oder 10 Kapitel (außer die sind alle nur 3 Seiten lang). Ihr könnt euch ja auch kleine Ziele setzen und wenn ihr mehr schafft, als ihr euch vorgenommen habt, ist das wunderbar. Beispielsweise 10 Seiten pro Tag oder ein Kapitel pro Tag.
 

6. In den Werbepausen lesen.

Wer abends/nachmittags gerne ein wenig TV guckt und die Werbung genau so störend und nervig findet wie ich, der kann sich in dieser Zeit einfach ein Buch schnappen, den Fernseher auf "stumm" schalten, zwischenzeitlich von den Zeilen aufschauen, um nicht zu verpassen, wann die Sendung weitergeht und gewinnt so pro Werbepause sicherlich mindestens 5 Minuten Lesezeit und x-Seiten, je nach eurem individuellen Lesetempo und der Schriftgröße des Buches.

7. Keinen Druck auf euch selbst aufbauen.

Damit meine ich, dass ihr euch lieber nicht zu viel vornehmen solltet, zum Beispiel 20 Bücher im Monat zu lesen oder  300 Seiten am Tag, vor allem wenn ihr nicht die Zeit habt, dies in euren Tagesablauf unterzubringen. Weniger ist manchmal mehr und wenn ihr euch kleiner Ziele setzt und diese nicht nur erreicht, sondern am Ende sogar überbieten könnt, dann ist die Freude wesentlich größer als wenn ihr euer Ziel nicht erreicht und dann enttäuscht von eurer Leseleistung seid.

8. Vergleicht euch nicht mit anderen!

Ganz wichtig ist es, dass ihr euch nicht mit anderen vergleicht. Ihr seid eine individuelle Persönlichkeit, mit individuellen Wünschen und Interessen, individuellem Tagesablauf und anderer Zeiteinteilung als andere Menschen. Ihr habt vielleicht weniger Zeit zum Lesen als sie anderen Menschen zur Verfügung steht, ihr lest vielleicht dickere Bücher als andere Leser und vielleicht schlaft ihr am Wochenende lieber ein paar Stunden länger, während andere Menschen schon um 8 Uhr den Kopf in das Buch stecken und erst am Nachmittag wieder daraus auftauchen. Wenn jemand anderes mehrere hundert Seiten pro Tag lesen sollte und 20 Bücher im Monat und ihr 50 Seiten pro Tag und 6 Bücher, dann ist das auch eine super Leistung und überhaupt kommt es doch nicht auf die Menge der Bücher an, sondern auf die Qualität der Geschichten und den Spaß, den ihr beim Lesen habt. Was nützen einem 20 Bücher, die einem alle nicht gefallen haben? Ich lese lieber dickere Bücher, die mir viel Lesefreude bereiten und dafür weniger, als mehr Bücher, bei denen ich mir wünschte, sie gar nicht erst zur Hand genommen zu haben.

9. Nehmt an Lesenächten und -Marathons oder -Wochen teil.

Diese Veranstaltungen sind eine tolle Gelegenheit, viel zu lesen, wenn ihr die Zeit dafür habt. Aber auch hier solltet ihr euch nicht zu viel vornehmen. ;-) Mir machen solche Aktionen eine Menge Spaß und ich schaffe es eigentlich immer, mindestens ein Buch auszulesen und ein kleines bisschen Competition, wenn man auf den Blogs und auf Youtube oder in den Facebookgruppen verfolgt, wie die anderen Teilnehmer so abschneiden, macht auch Spaß und Sport noch mal ein wenig an. Mich zumindest.

Habt ihr noch mehr Lesetipps auf Lager? Was haltet ihr von den hier vorgestellten?

1 Kommentar:

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